Deine Meinung « Vorwerk e.V.

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Viola schrieb am 11.06.2010:
Die wollen euch räumen? Sowas kann auch ganz lustig sein. Ihr braucht ein Frühwarnsystem bei den Nachbarn, Telefonlisten für Presse, und flexible Wohnstrukturen. Wichtig ist dass immer genug TV und Bildreporter da sind wenns losgeht. Zur not selbserfilmen. Man kann das ja bunt inszenieren. Die besten Aktionen wandern auf youtube. Ich seh schon die Headlines: Durchgeknallte Bürokraten schmeißen Künstler raus. Oder: Willkür im Verein. Vorstand wird gewalttätig! Mal ehrlich: Es ist doch jedem MOPO-Leser klar dass bei euch keine wirklichen Günde zum räumen vorliegen. Behaltet auf jeden fall das gemeinsame Konto bei
JuliaB schrieb am 12.11.2009:
Hallo Niels
es geht nicht um eine Entfristung der Aufenthaltsdauer, sondern um die Sicherung unserer Mitspracherechte. Das Vorwerkstift soll nicht zu einem von einem Verein namens "Freiraum" totverwalteten Künstlerhaus werden. In letzter Zeit wurden ohne Absprache mit dem Bewohnern mehrfach Konzeption und Nutzungsvrträge geändert - gegen diese Bevormundung wehren wir uns.
Grüße, Julia
M.T. schrieb am 12.11.2009:
@Niels

Hallo Niels,

sofern ich das als "Externe" beurteilen kann, hast Du da was falsch verstanden. Es geht zunächst nicht darum, an den alten Regelungen betreffend der Aufenthaltsdauer zu schrauben. Es soll bei den drei Jahren Regel- und max. fünf Jahren Aufenthaltsdauer bleiben.

Ich finde, das Wohnprojekt soll seinen selbstverwalteten Charakter behalten. Dafür treten auch die Bewohner ein und stellen sich deshalb gegen die uninspirierte Verwertungslogik des neuen Vorstands.
niels kramer aus hamburg schrieb am 11.11.2009:
moin
als ehemaliger bewohner des hauses (2000-2002)mach ich mich jetzt mal ein bischen unbeliebt bei euch, denn
ich vestehe den verein in seinem anliegen die wohnzeiten zu beschränken vollkommen, denn es ist ja immer das konzept künstlern für einen umrissenen zeitraum bezahlbaren raum zum arbeiten und leben zur verfügung zu stellen. wenn sich nun einige dieser künstler über lange zeiträume hier verbleiben würden wäre schlicht kein raum mehr für das neue, für die nächste generation die sich ausprobieren möchte. sorry, aber für mich hört sich das so an als wenn hier aus egoismus und bequemlichkeit herraus agiert wird!
natürlich ist das haus schön und auch ich hätte liebend gern mehr zeit dort verbracht, aber bedenkt das ihr dadurch anderen die chancen nehmt!
mit besten wünschen
niels kramer
zucker aus quartieren.org schrieb am 11.09.2009:
als nachbarInnen des vorwerkstifts freuen wir von quartieren uns über diese initiative von ganzem herzen.
in der stadt hamburg, in der über die stetig steigenden mieten, die freiräume für ein leben mit möglichst kleinem anteil von verwertungslogik immer geringer werden, bedarf es einen breit und offen geführte auseinandersetzung über die stadt, die wir alle wollen.
unserthalben soll es eine stadt voller möglichkeiten für alle sein.
in diesem sinne: chapeau! und viel glück
für quartieren
zuckers